Ach, was waren das doch für schöne Zeiten damals in Amerika! Eine Gallone Sprit kostete so gut wie gar nichts. Der Wirtschaft und den Menschen ging es gut. Man konnte die Autos noch äußerlich auf weitere Entfernung unterscheiden. Und man konnte sie hören, die blubbernden Achtzylindermotoren.
Es war die Zeit der Muscle Cars, jener amerikanische Automobile, die zwar auf Serienmodellen, meist Mittelklasse-Coupés oder Cabrios, basierten, jedoch eine enorme Motorisierung unter der Haube hatten. Fast schon eine Art amerikanischen Understatements. Da sie auf den so genannten
Volumenmodellen basierten, konnten sie relativ preisgünstig angeboten werden. Diese Muscle Cars sollten vor allem die jugendliche Zielgruppe ansprechen. Die Blütezeit dieser damals auch Supercars genannten Automobile lag zwischen 1960 bis 1974. Aber sie erfreuen sich heute wieder größter Beliebtheit als Oldtimer, die manchem aktuellen Modell in vielerlei Hinsicht die Show stehlen.(Quelle:wwwhotcars.de)
Klassiker sind Fahrzeuge wie der Ford Thunderbird, Chevrolet Camaro, Dodge Charger, die Modelle der „Chrysler Letter“-Serie und der Pontiac GTO. Doch diese Autos haben nicht nur eine glorreiche Vergangenheit: Alle drei großen amerikanischen Hersteller haben den Muskeln und Mythen die Treue gehalten und mittlerweile wieder neu aufgelegte Muscle Cars im Programm. Während Ford und GM die Verbindung in die Vergangenheit nie haben abreißen lassen, hat sich Chrysler erst in jüngerer Zeit wieder zu den Muscle Cars bekannt. Das begann im Chrysler 300C mit der Rückkehr des
Hemi-Motors, der seinen Namen von den halbrunden, hemisphärischen Brennräumen hat und laut Auto-Experte Wittwer seit seinem Debüt 1966 einer der berühmtesten Muscle Car-Motoren ist.(Thomas Geiger, gms)
Ja, eine schöne Zeit war das, und wir überlegen uns unseren 1,6er Skoda auf Autogas umzurüsten! Was ist bloß aus der Welt geworden!



